Initiative unseres Netzwerks: Lebensmittelpakete für Bedürftige

Bis zu acht dezentrale Verteilstellen – ca. 400 Lebensmittelpakete die Woche: Das „Netzwerk Kinderarmut“ will mit seinen Kooperationspartnern kurzfristig die Lücke schließen, die durch die derzeitige Schließung der Tafel Leverkusen entstanden ist. „Wir können nicht das gleiche tolle Angebot machen wie die Tafel“, erklärt Reiner Hilken, Leiter des Jugendzentrum Bunker für die „Junge Gemeinschaft Leverkusen“ den Träger der Aktion. Auf diese Feststellung legt er Wert. Er sichert aber zu: „Wir wollen schnell akute Notlagen lindern helfen und haben dafür bereits einige Sponsoren und Organisationen ins Boot geholt.“

REWE unterstützt die Aktion mit einem Rabatt von 10 Prozent. Außerdem haben sich bereits drei Förderer, die Bürgerstiftung Leverkusen, die Paeschke GmbH und Cube Real Estate bereiterklärt, die Aktion mit je 6.000 Euro zu unterstützen. Weitere Spender werden gesucht.

Konkret soll die Hilfe so aussehen, dass die Lebensmittelpakete haltbare Grundnahrungsmittel enthalten, diese telefonisch bestellt, ein Abholtermin abgestimmt und sie in Ausgabestellen im gesamten Stadtgebiet abgeholt werden können. Bislang stellen sich das Jugendzentrum Bunker, das Jugendhaus Rheindorf, das Haus der Jugend Opladen, das Jugendhaus Lindenhof, das Jugend- und Bürgerzentrum Schöne Aussicht, das Bürgerhaus Alkenrath und die Evangelische Petruskirche in Bürrig als Ausgabestellen zur Verfügung. In Steinbüchel/Mathildenhof wird noch eine Abgabestelle gesucht.

Wer ein Paket in Anspruch nehmen will, kann seine Berechtigung entweder mit dem Tafel-Ausweis oder einem SGB-II-Bescheid nachweisen. Von den Ausgabestellen kann pro Haushalt in der Woche höchstens ein Paket abgeholt werden. Die Ausgabelisten werden zentral geführt. Wer Hilfe in Form eines solchen Lebensmittelpakets braucht, ruft entweder die 0214 / 46 8 96 oder 0214/406 8889 an. Dort kann ab Donnerstag, 8. April, der Bedarf angemeldet werden. Im Anschluss daran wird für die nächstgelegene Ausgabestelle ein Termin vereinbart. Auch weitere potentielle Sponsoren und Ausgabestellen können sich dort melden.

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